UNSER ZIEL: KARIESFREIE KINDERZÄHNE

Ganz klar: Sie als Eltern sind die Experten für Ihr Kind und wissen selbst am besten, wie es reagiert und was es benötigt. Deshalb an dieser Stelle schon einmal Danke dafür, dass Sie uns Ihr Vertrauen schenken. Sie wollen das Beste für Ihr Kind, und wir werden Sie dabei mit all unserem Können unterstützen!

Deshalb möchten wir Ihnen einige Tipps geben, wie Sie Ihr Kind auf den Besuch in unserer Praxis vorbereiten können.

  1. Sie können den Behandlungsablauf zu Hause eventuell durchspielen oder malen lassen. Vermeiden Sie dabei Wörter wie „Bohrer“ oder „Spritze“. Sie sprechen besser davon, dass die Zähne sauber gemacht, sauber geputzt oder sauber gespült werden. Der Staubsauger (Absauganlage) legt ja das Bild vom Saubermachen nahe.

    Wenn Sie jedoch selbst Angst vorm Zahnarzt empfinden bzw. Sie keine positiven Erfahrungen mit dem Zahnarzt gemacht haben, sollten Sie allerdings vorher nicht ausführlich über den Zahnarztbesuch sprechen. Erzählen Sie dann auch nichts über Ihre eigenen Zahnarztbesuche! Ihr Kind ist sehr feinfühlig. Es hört aus Ihren Erzählungen Ihre Einstellung heraus – auch wenn Sie bewusst versuchen, alles positiv darzustellen!

  1. Streichen Sie alle Belohnungsgeschenke. Wenn sich Ihr Kind zusätzlich noch etwas verdienen muss oder soll, gerät es nur noch mehr unter Druck. Das Kind versteht das Geschenk häufig so, dass sie sich dadurch sein Wohlverhalten in einer schlimmen Situation erkaufen wollen.

  1. Vermeiden Sie alle Verneinungen! Das Unterbewusstsein kennt keine Verneinungen.

  • Wenn Sie sagen: „Das tut nicht weh!“…versteht das Unterbewusstsein zuerst: „Wehtun“ - und muss sich automatisch Schmerzen vorstellen!

  • Wenn Sie sagen: „Du brauchst keine Angst zu haben!“… versteht das Unterbewusstsein nur: „Angst!“

  • Wenn Sie sagen: „Das ist nicht schlimm!“…macht sich das Unterbewusstsein zunächst die Vorstellung von: „Schlimm!“ usw.

  1. Wenn Sie selbst Angst vorm Zahnarzt haben, bestärken Sie Ihr Kind besser, allein ins Behandlungszimmer zu gehen: Ihre eigenen Ängste übertragen sich auf das Kind, ohne dass Sie auch nur ein Wort sagen müssen!

  1. Wenn Sie mit ins Behandlungszimmer kommen, werden wir Sie evtl. aktiv mit einbinden. Bei einigen Elementen der Kinderhypnose können Sie eine große Hilfe sein!

  1. Haben Sie Fragen und Bedenken im Vorfeld, scheuen Sie sich nicht, diese telefonisch vorher mit dem jeweiligen Behandler abzuklären. Damit ist gewährleistet, dass am Behandlungstag selbst das Kind allein im Mittelpunkt steht.

Kinderzähne

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